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Stock- und Schwertkampf 

vom Boden und zu Pferd

- Umgang mit Stock, Schwert, Lanze/Speer und Axt -


Text: Djingis (ohne Khan)

- harmonisch, kraftvoll, dynamisch -

Neben dem Bogenschießen befassen wir uns mit dem Umgang mit Stock und Schwert. Zuerst werden vom Boden aus die Grundtechniken eingeübt, bevor daran zu denken ist, diese vom Pferd zu versuchen.

Dazu treffen wir uns mit der Kraiburger Ritterschaft, die diese beiden Kampfkunstarten schon länger betreiben.

Wichtig für den sicheren Umgang mit den Waffen ist körperliche und geistige Fitness. Oberstes Gebot ist die Unversehrtheit des Trainingspartner. Bevor die körperliche Ermüdung sich auf die Konzentration auswirkt, sollte daher eine gewisse Grundkondition erreicht werden. 

Deshalb stehen gründliches Aufwärmen und Kraftübungen am Anfang aller Aktivitäten. Danach erlernst Du einfache Stockdrehungen und Stockschläge. Der Stock ist auch die Grundlage für den Umgang mit dem (Holz-)Schwert, da die zu treffenden Körperteile identisch sind.

Sitzen die Bewegungen am Boden, kann das Ganze vom Pferd versucht werden. Denkt aber eindringlich daran, die Pferde vorher zu desensibilisieren. Schlecht wäre es, wenn das Pferd beim ersten dumpfen Klang von Holz auf Holz ausrastet, weil es die Geräusche von seinem Rücken nicht kennt.

Und dann......macht es riesig Spass, sich vom Pferderücken aus zu duellieren, im Galopp aneinander vorbeizureiten und Hiebe am "Gegner" zu platzieren. Nach kürzester Zeit wissen die Pferde, um was es geht und galoppieren fast von selbst nach der nächsten Wendung an.

Eine weitere ganz besondere Disziplin ist das Werfen einer Lanze/eines Speers vom Pferd. Auch das muß unbedingt vorher vom Boden aus geübt sein, da so eine Flugbahn stark abhängig ist vom Griff und der Kraft des Werfers.

Dabei ist darauf zu achten, die Trefferfläche seitwärts zu haben. Ein Ziel voraus birgt die Gefahr, dass der Speer zum Pferd ragt und dies dabei Verletzungen erleiden könnte.

Eine Steigerung zum Werfen ist das "Stechen" mit dem Speer bei vorherigen Drehungen der Waffe um und über dem Reiter analog den Bewegungen am Boden.

Schwieriger und gefährlicher ist nur noch das Werfen einer Axt vom galoppierenden Pferd aus. Zum Einen muß der Zeitpunkt des Werfens exakt mit der Drehung der Axt zusammenfallen und zum Anderen sollte die Scheibe leicht vom Werfer weg zeigen, damit bei einem Fehlwurf die Axt nach dem Aufprall nicht in Richtung Pferd zurückkommt.

Seit Kurzem gibt es eine neue Interessensgruppe (demnächst auch im VfL Waldkraiburg e.V.) für Bühnen-/Theaterfechten und mittelalterlichen Schaukampf mit Namen "Beyerlant". Training ist jeweils alle zwei Wochen in der Turnhalle der Grundschule an der Beethovenstraße in Waldkraiburg (Lageplan hier). Da sind wir auch dabei..... 


 

Mongolensturm Bayern - Schule für berittenes Bogenschießen und Kampfkunst  | www.mongolensturm-bayern.de