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Reiten lernen   mein Pferd und ich


Text: Djingis (ohne Khan)

Das Reiten

Während des Schießens muss sich der Reiter auf sein Pferd verlassen können, nur kleine Korrekturen über Bein- und Gewichtshilfen sind während des Galopps noch möglich. Damit der Reiter diese Einheit zwischen Pferd und ihm bildet, muss er verschiedenste Gleichgewichtsübungen auf dem Pferd erlernen. Die Wichtigste ist das Reiten ohne Sattel.

Nur wer gelernt hat, mit den Bewegungen und dem Rhythmus des Pferdes reaktionsschnell mitzugehen, ist dazu in der Lage, andernfalls wird er diese Übung mit rohem Sitzfleisch bezahlen müssen oder gar auf dem Boden der Tatsachen landen.

Reittechnik

Während dem Ritt in der Bahn liegen die Zügel auf dem Pferdehals locker auf oder sind am Sattel lose eingehakt; man hat keine direkte Verbindung von den Händen zum Pferdemaul.

Da beim berittenen Bogenschießen meist nach links geschossen wird, ist es vorteilhafter, das Pferd im Linksgalopp zu reiten, da dann die Bewegung des Pferdes und des schießenden Reiters in mehr Harmonie zueinander stehen.

Jeweils fünf Dinge müssen Pferd und Reiter erfüllen, ehe die zügellosen Hilfen funktionieren. Ein Reiter muss balanciert sitzen und seine Körperteile unabhängig voneinander bewegen, die Hilfen in ihrer Reihenfolge und Intensität steuern können, genau fühlen, wann ein Pferd wie stark auf eine Hilfe reagiert, darf sich nicht bei einer Hilfe verspannen und muss reaktionsschnell sein. Ein Pferd muss die Hilfen psychisch verstehen, körperlich fit genug sein, ihnen zu folgen; es muss den Reiter als ranghöher akzeptieren, muss dem Reiter vertrauen und sich auf ihn konzentrieren. Dabei immer nach dem Grundsatz: Zügel weg, Schenkel weg - sich tragen lassen, aufmerksam werden für die Reaktionen des Pferdes, für seine Selbständigkeit.  

Beim Bogenschießen zu Pferd darf dann kein Körperteil in der Bewegung einfrieren oder blockieren, sondern alles schwingt mit der Bewegung des Galopps des Pferdes. Am aller erstaunlichsten ist jedoch, dass der Galopp des Pferdes entscheidet, wann der Zeitpunkt des Schusses gekommen ist! Das ist die hohe Kunst der berittenen Bogenschützen. Der Grund dafür liegt in der Galoppbewegung des Pferdes. Wenn das Pferd in der Schwebephase ist, mit allen vier Beinen in der Luft, dann ist es am ruhigsten. Und das ist der Zeitpunkt für das Lösen des Pfeiles.

 

 


 

Mongolensturm Bayern - Schule für berittenes Bogenschießen und Kampfkunst  | www.mongolensturm-bayern.de